GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 
 
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HERBERT HOFER – focused on failure, 10. 11. – 16. 12. 2016

 

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KURZBIOGRAFIE

1962 geboren in Wien, A
2005 Staatsstipendium für bildende Kunst
Artist in Residence, FRISE Künstlerhaus Hamburg, D
Lebt und arbeitet in Wien, A


PROJEKTE, ARBEITEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

2013 Bühnendesign Eröffnungsgala der Wiener Festwochen, Rathausplatz, Wien, A
2010 drawing #1, Skulpturenpark Flottmann, Herne, D

 

EINZEL- UND GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

2010 terrain (E), Kunstverein Baden, A
Ringturm.Kunst (G), Leopold Museum, Wien, A
2008 staub zwei (E), Flottmann-Hallen, Herne, D
2006 Spektrum Farbe (G), Landesmuseum NÖ, St. Pölten, A
2005 sie haben mir nichts gesagt, sie haben ja auch selbst nichts gewusst (E), nexus art consulting @ Nestroysäle, Wien, A
fallen (fallen lassen) (G), FRISE Künstlerhaus Hamburg, D
2004 crushed (E), Studio, Neue Galerie Graz, A
material text schwerkraft (E), Kunsthalle Krems Factory, A
Zahlreiche Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Holland und der Slowakei


„A cup of coffee“ lautet der lapidare Titel eine jener mehrfach belichteten Fotografien, an welchen Herbert Hofer seit 2011 arbeitet. Positiv und Negativ derselben Ansicht, meistens im eigenen Atelier, werden dabei gleichzeitig ins Bild geholt, manchmal um ein Ereignis ergänzt, wie eine fallende Kaffeetasse, immer jedoch, um die eine Sicht und ihre Homogenität zu sprengen, um Räume zu verdoppeln, zu spiegeln, zu überschreiben, um den herzlichen und den bösartigen Charakter nebeneinander zu stellen, oder um aus braunem Kaffee weiße Milch zu machen. Der analoge fotografische Prozess zeigt sich deutlich im invertierten Bild, im schwarzen Licht, in versteckten Hinweisen, wie Markierungen für die Schärfeebene. Er wird nicht zuletzt auch in der Transparenz spürbar, die die Räume bekommen, und erinnert uns damit ans Ausgangsmaterial, ans Zelluloid, in das sich die Räume eingeschrieben haben.

Ruth Horak, Kunsthistorikerin und Kuratorin für zeitgenössische Kunst und Fotografie